Bioland-Hügellandschaft mit Rebzeilen – Bio-Aperitivo aus dem Voralpenland

Bio-Aperitivo aus dem Voralpenland

Sankt Sprizz ist ein bayerischer Bio-Aperitivo, dessen Grundmischung im Voralpenland entsteht — in Willing bei Bad Aibling, mitten im Hügelland zwischen München und den Alpen. Bioland-zertifiziert, fein herb statt süß, ohne Farbstoffe und ohne künstliches Aroma. Es gibt ihn in zwei Stärken: Senza mit 0,0 % vol. auf dem Etikett, auf Basis von entalkoholisiertem Bio-Wein, und Classic mit 5,0 % vol. — gleiche Rezeptur, du wählst nur die Stärke.

Bio ist dabei nicht das Etikett, sondern die Grundlage: Sankt Sprizz ist nach den Richtlinien des Anbauverbands Bioland zertifiziert — und die sind deutlich strenger als das gesetzliche EU-Bio-Siegel. Was das für Herkunft, Zutaten und Geschmack bedeutet, liest du hier.

Was das Voralpenland ausmacht

Zwischen der Großstadt und den Bergen liegt eine Landschaft aus Wiesen, Mooren und sanften Hügeln — das Mangfalltal rund um Bad Aibling. Eine Gegend, in der gutes Essen und Trinken Tradition haben. In Willing bei Bad Aibling steht eine Genossenschafts-Brennerei von 1881. Destilliert wird dort heute nichts mehr — stattdessen entsteht hier die Grundmischung von Sankt Sprizz, mit Kräuterextrakten aus Enzian und Wermut. Wie sich diese Herkunft in den größeren bayerischen Zusammenhang einfügt, liest du im Überblick Regionaler Aperitivo aus Bayern.

Drei Stationen, ein Aperitivo

Ein Bio-Aperitivo entsteht nicht an einem einzigen Ort. Bei Sankt Sprizz sind es drei Stationen — alle in Bayern:

Station Ort Was dort passiert
Weinbasis Bioland-Weingut Rothe, Nordheim am Main (Franken) Bio-Wein — für Senza entalkoholisiert
Grundmischung Genossenschafts-Brennerei Willing bei Bad Aibling (von 1881) Grundmischung mit Kräuterextrakten aus Enzian und Wermut
Mischen & Abfüllen PERGER, Breitbrunn am Ammersee Mischen und Abfüllen in die 200-ml-Glasflasche

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Hinter der Weinbasis steht Manfred Rothe — Bioland-Pionier und gelernter Koch. Mehr über ihn und sein Weingut liest du unter Weingut Rothe. Und wie aus Wein, Kräuterextrakten und Traubensüße am Ende ein fertiger Aperitivo wird, steht Schritt für Schritt in Wie wir Sankt Sprizz machen.

Bioland-Hügellandschaft mit Rebzeilen im warmen Licht – Bio-Aperitivo aus dem Voralpenland
Bio aus dem Hügelland – Bioland-Zutaten statt Industrie-Grundstoff.

Bioland: strenger als das gesetzliche EU-Bio-Siegel

Das EU-Bio-Siegel ist der gesetzliche Mindeststandard für Bio-Lebensmittel. Bioland ist ein deutscher Anbauverband mit eigenen Richtlinien, die deutlich darüber hinausgehen. Sankt Sprizz ist nach diesen Verbandsrichtlinien zertifiziert. Für dich heißt das: Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau — vom Wein bis zu den Kräutern. Was hinter dem Verband steckt, erklärt Was ist Bioland?

Was drin ist — und was nicht

Die Zutatenliste ist kurz: eine entalkoholisierte bzw. alkoholische Bioland-Weinbasis, Kräuterextrakte aus Enzian und Wermut und die Süße der Trauben aus Traubenmostkonzentrat — 5,5 g Zucker je 100 ml, bei beiden Stärken gleich. Geklärt wird rein mechanisch, also vegan.

Genauso wichtig ist, was fehlt: kein künstliches Aroma, keine Farbstoffe — auch der Rosé-Ton entsteht ohne Farbstoff — und kein Chinin. Bei den Kalorien liegt Senza bei 22 kcal je 100 ml (44 kcal pro 200-ml-Flasche), Classic bei 50 kcal je 100 ml (100 kcal pro Flasche). Der Unterschied kommt allein vom Alkohol.

Fein herb statt süß

Viele fertig gemixte Aperitif-Drinks sind vor allem eines: süß. Sankt Sprizz geht den anderen Weg — Enzian und Wermut bringen die feine Bitternote, die Traubensüße bleibt dezent. Der Unterschied lässt sich messen:

Getränk Zucker je 100 ml Alkohol
Sankt Sprizz Senza 5,5 g 0,0 % vol. (Etikett)
Sankt Sprizz Classic 5,5 g 5,0 % vol.
Lillet Tonic (fertig gemixt) 8,6 g 10,3 % vol.
Aperol Spritz (fertig gemixt) 11 g 10,5 % vol.
Cola (zum Vergleich) ≈ 10,6 g

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Auch bei der Farbe gibt es einen messbaren Unterschied: Aperol enthält die Farbstoffe E 110 und E 124, Sankt Sprizz kommt ganz ohne Farbstoffe aus. Den ausführlichen Vergleich mit Zucker-, Farbstoff- und Alkoholwerten findest du im großen Aperitivo-Vergleich.

Dieses Konzept hat 2026 den 2. Platz beim BIOFACH Start-up Award und den 3. Platz beim Gründerpreis Rosenheim geholt. Probier Senza (0,0 %) oder gleich das MIX-Paket — das 6er-Paket kostet 24 € (20,00 €/l), ungeöffnet ist jede Flasche 24 Monate haltbar. Und wenn du für ein Fest planst: Als Faustregel reichen beim Empfang 1–2 Gläser (200 ml) pro Gast — mehr dazu unter Getränke für Feiern mit und ohne Alkohol.

Mehr: Was ist Bioland? · Regionaler Aperitivo aus Bayern

Häufige Fragen

Woher kommt Sankt Sprizz?

Aus Bayern: Der Bio-Wein stammt vom Bioland-Weingut Rothe in Nordheim am Main (Franken), die Grundmischung entsteht in Willing bei Bad Aibling im Voralpenland, gemischt und abgefüllt wird bei PERGER in Breitbrunn am Ammersee.

Was ist ein Bio-Aperitivo?

Ein Aperitivo aus zertifiziert biologischen Zutaten. Bei Sankt Sprizz heißt das Bioland-Qualität: Bio-Wein und Kräuterextrakte aus Enzian und Wermut statt künstlicher Aromen, gesüßt mit der Süße der Trauben, ohne raffinierten Zucker und ohne Farbstoffe.

Was ist der Unterschied zwischen Bioland und EU-Bio?

Das EU-Bio-Siegel ist der gesetzliche Mindeststandard. Bioland ist ein deutscher Anbauverband, dessen Richtlinien deutlich strenger sind als das gesetzliche EU-Bio-Siegel. Sankt Sprizz ist nach diesen Verbandsrichtlinien zertifiziert.

Welche Stärken gibt es?

Zwei: Senza mit 0,0 % vol. auf dem Etikett, auf Basis von entalkoholisiertem Bio-Wein, und Classic mit 5,0 % vol. Beide haben die gleiche Rezeptur und 5,5 g Zucker je 100 ml; Senza hat 22 kcal je 100 ml, Classic 50 kcal — der Unterschied kommt allein vom Alkohol.

Sankt Sprizz in drei Stärken – Kronkorken mit 0,0 %, 1 % und 5 % vol – Foto: forStory

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