Alkoholfreie Spritz-Rezepte: 6 einfache Varianten
Ein alkoholfreier Spritz braucht kein Rezeptbuch: großes Glas, viel Eis, Sankt Sprizz Senza 0,0 % darübergießen, eine Scheibe Orange dazu — fertig, ohne Mixen, ohne Barwerkzeug. Von dieser Basis aus entstehen mit jeweils einem Handgriff fünf weitere alkoholfreie Spritz-Varianten: mit Soda, Grapefruit, Rosmarin, Granatapfelkernen oder Tonic Water. Und weil Senza und Classic 5,0 % auf derselben Rezeptur beruhen, funktioniert jede Variante in beiden Stärken — du entscheidest pro Glas, nicht pro Rezept.
Der Grund für die Einfachheit: Sankt Sprizz ist trinkfertig. Die Basis — herbe Kräuterextrakte aus Enzian und Wermut, dazu die Süße aus den Trauben — steckt schon in der Flasche. Du musst nichts abmessen, nichts schütteln, nichts im richtigen Verhältnis zusammengießen. Die Varianten unten sind deshalb keine Cocktailrezepte, sondern Handgriffe: ein Zusatz, eine andere Garnitur, mehr nicht.
Die Basis: der alkoholfreie Spritz in zwei Minuten
Großes Glas mit viel Eis füllen, Senza darübergießen, eine Scheibe Orange dazu. Das ist der klassische Sankt Sprizz — fein herb, kalt, in zwei Minuten fertig. Das viele Eis ist dabei kein Deko-Tipp: Weil Sankt Sprizz ohnehin kalt aus dem Kühlschrank ins Glas kommt, kühlt es, ohne stark zu verwässern. Der Rosé-Ton im Glas kommt ohne Farbstoffe aus, und eine 200-ml-Flasche entspricht genau einem gut gefüllten Glas — kalt stellen, aufmachen, eingießen. Mehr zu Glas, Temperatur und Garnitur: Sprizz richtig servieren.

Sechs alkoholfreie Spritz-Rezepte
- 1. Klassisch: Senza, Eis, Orangenscheibe. Pur und herb — so kommt der Grundton aus Enzian und Wermut am klarsten durch. Die Variante für jeden Tag.
- 2. Extra spritzig: ein Schuss Soda oder alkoholfreier Schaumwein obendrauf — prickelt wie ein Spritz. Erst den Sankt Sprizz eingießen, dann vorsichtig auffüllen, damit die Perlage im Glas bleibt.
- 3. Zitrus-Twist: statt Orange eine Scheibe Grapefruit — etwas herber und frischer. Wer mag, drückt die Scheibe über dem Glas leicht an, bevor sie hineinwandert.
- 4. Kräutergarten: ein Zweig Rosmarin oder Thymian, kurz angeklatscht — also einmal zwischen den Handflächen zusammengeschlagen, damit das Aroma freikommt. Der Duft liegt dann direkt über dem Glasrand.
- 5. Festlich: eine Handvoll Granatapfelkerne ins Glas — sieht zum Anlass besonders aus und gibt am Ende des Glases einen fruchtigen Schlusspunkt.
- 6. Bitter-Frisch: ein Schuss Tonic Water — noch eine herbe Note obendrauf. Sankt Sprizz selbst kommt ohne Chinin aus; das Tonic legt seine eigene Bitterkeit dazu. Für alle, denen es nicht herb genug sein kann.
| Variante | Das kommt dazu | Charakter | Passender Moment |
|---|---|---|---|
| Klassisch | nur Eis und Orangenscheibe | fein herb, pur | Feierabend, Aperitivo-Stunde |
| Extra spritzig | Schuss Soda oder alkoholfreier Schaumwein | mehr Perlage | Anstoßen, Empfang |
| Zitrus-Twist | Grapefruit statt Orange | herber, frischer | Sommerabend |
| Kräutergarten | Zweig Rosmarin oder Thymian, angeklatscht | würzig, duftig | zum Essen |
| Festlich | Handvoll Granatapfelkerne | fruchtig, sieht besonders aus | besondere Anlässe |
| Bitter-Frisch | Schuss Tonic Water | doppelt herb | für Herb-Fans |
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Worauf es beim alkoholfreien Spritz ankommt
Zwei Dinge entscheiden: viel Eis und nicht zu süß denken. Der herbe Zug ist gewollt — deshalb keine süßen Säfte oder Sirupe dazu. Wenn du variierst, dann mit Herbem (Grapefruit, Tonic) oder Neutralem (Soda, alkoholfreier Schaumwein); die Süße bringt Sankt Sprizz mit 5,5 g Zucker pro 100 ml selbst mit, aus den Trauben. Und die Reihenfolge zählt: erst das Eis, dann der Sprizz, zuletzt Garnitur oder Schuss — so bleibt das Glas kalt und die Perlage erhalten.
Zwei Stärken, dieselben Rezepte
Jede der sechs Varianten funktioniert mit beiden Stärken. Senza steht mit 0,0 % vol. auf dem Etikett und entsteht auf Basis von entalkoholisiertem Bio-Wein; Classic hat 5,0 % vol. — die Rezeptur ist dieselbe. Bei den Kalorien liegt der einzige Unterschied im Alkohol: Senza hat 22 kcal pro 100 ml (44 kcal pro Flasche), Classic 50 kcal pro 100 ml (100 kcal pro Flasche). Zum Vergleich: Ein klassischer Aperol Spritz liegt bei etwa 150–180 kcal pro Glas — mehr dazu im Artikel Aperol Spritz: Kalorien. Light 1,0 % wird nicht mehr abgefüllt; solange der Restbestand reicht, funktionieren die Rezepte auch damit. Welche Stärke zu wem passt, klärt Welcher Sankt Sprizz passt? Für eine gemischte Runde: das MIX-Paket. Und wie sich Senza von Crodino, Aperol Spritz und anderen Fertig-Aperitivi unterscheidet, zeigt der große Aperitivo-Vergleich.
Mengen für Gäste planen
Für einen Empfang gilt die Faustregel: 1–2 Gläser (200 ml) pro Gast — und weil jede Flasche ein fertiges Glas ist, heißt Vorbereitung nur: kalt stellen. Ungeöffnet ist Sankt Sprizz 24 Monate haltbar; was übrig bleibt, wartet auf die nächste Gelegenheit. Zum Ausprobieren aller sechs Varianten reicht ein 6er-Paket (24 €, 20,00 €/l); wer für eine Feier plant, fährt mit dem 21er-Karton (70 €, 16,67 €/l) je Liter günstiger. Mehr zur Getränkeplanung für Feste: Getränke für Feiern — mit und ohne Alkohol.
Häufige Fragen
Wie macht man einen alkoholfreien Spritz?
Großes Glas mit viel Eis, einen herben alkoholfreien Aperitivo wie Sankt Sprizz Senza 0,0 % darübergießen, eine Scheibe Orange dazu. Optional ein Schuss Soda für mehr Perlage — fertig, ohne Mixen.
Was kann man zu einem Spritz dazugeben?
Einen Schuss Soda oder alkoholfreien Schaumwein für mehr Perlage, eine Scheibe Grapefruit für mehr Frische, einen Zweig Rosmarin oder Granatapfelkerne für den besonderen Moment.
Wie viele Kalorien hat ein alkoholfreier Spritz?
Sankt Sprizz Senza 0,0 % hat 22 kcal pro 100 ml, also 44 kcal pro 200-ml-Flasche. Classic 5,0 % liegt bei 50 kcal pro 100 ml — der Unterschied kommt allein vom Alkohol, die Rezeptur ist dieselbe.
Wie viel alkoholfreien Spritz plane ich pro Gast ein?
Als Faustregel für den Empfang: 1–2 Gläser à 200 ml pro Gast — jede Flasche entspricht einem Glas. Ungeöffnet ist Sankt Sprizz 24 Monate haltbar, ein kleiner Vorrat geht also nicht verloren.






