Sankt Sprizz alkoholfrei im Glas – anstoßen in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft mit anstoßen — alkoholfrei

Mit anstoßen statt zusehen: Wer schwanger ist und beim Aperitivo dabei sein will, muss vor allem eine Angabe auf dem Etikett kennen — „0,0 % vol.“. Denn „alkoholfrei“ bedeutet in Deutschland nicht null: Bis zu 0,5 % vol. Restalkohol sind erlaubt. Und weil es keine Alkoholmenge gibt, die in der Schwangerschaft als sicher gilt, ist dieser Unterschied mehr als eine Formalie. Sankt Sprizz Senza trägt die 0,0 % vol. auf dem Etikett und basiert auf entalkoholisiertem Bio-Wein — voller Aperitivo-Geschmack, ohne dass du mit dem Wasserglas abseits stehst. Individuelle Fragen klärst du am besten ärztlich oder mit deiner Hebamme.

„Alkoholfrei“ heißt nicht null: die 0,5-Prozent-Regel

Der wichtigste Punkt zuerst: „alkoholfrei“ ist eine Kennzeichnung, keine Garantie für null Alkohol. In Deutschland darf sich ein Getränk so nennen, solange es nicht mehr als 0,5 % vol. enthält. Bei alkoholfreiem Bier, Sekt oder Aperitif kann also ein Rest stecken — und das Etikett muss ihn nicht einmal beziffern.

Dahinter steht eine echte Lücke im Kennzeichnungsrecht: Erst über 1,2 % vol. ist die Angabe des Alkoholgehalts Pflicht (Art. 9, Art. 16 Abs. 4 der Verordnung (EU) 1169/2011). Zwischen 0,5 und 1,2 % vol. kann ein Getränk Alkohol enthalten, ohne dass es dir das Etikett verrät. Wie groß diese Grauzone ist, haben wir im Artikel zur 1,2-Prozent-Lücke bei der Alkohol-Kennzeichnung aufgeschrieben.

Auch vermeintlich harmlose Alltagsgetränke sind nicht automatisch alkoholfrei: Kombucha enthält je nach Herstellung 0,1 bis 2 % vol., roher Kombucha kann laut Verbraucherzentrale über 1 % vol. erreichen. Wer in der Schwangerschaft gar keinen Alkohol trinken möchte, achtet deshalb auf die ausgeschriebene Angabe „0,0 % vol.“ — nicht nur auf das Wort „alkoholfrei“.

Etiketten-Check: welche Angabe wie viel Alkohol erlaubt

Angabe / Getränk Alkoholgehalt Grundlage
„0,0 % vol.“ (z. B. Senza) 0,0 % vol. laut Etikett Herstellerangabe auf dem Etikett
„alkoholfrei“ bis zu 0,5 % vol. erlaubt gesetzliche Grenze in Deutschland
Getränke unter 1,2 % vol. Alkohol möglich — Angabe freiwillig Art. 9, Art. 16 Abs. 4 VO (EU) 1169/2011
Kombucha 0,1–2 % vol. je nach Herstellung verbraucherzentrale.de
Getränke über 1,2 % vol. Alkoholgehalt muss angegeben sein VO (EU) 1169/2011

Für alle Spalten seitlich wischen →

Warum es trotzdem nach Aperitivo schmeckt

Ein Aperitivo lebt nicht vom Alkohol, sondern von der herben Note. Bei Senza kommt sie aus Kräuterextrakten aus Enzian und Wermut, die Basis ist entalkoholisierter Bio-Wein vom Bioland-Weingut Rothe in Nordheim am Main in Franken — Bioland-Richtlinien sind deutlich strenger als das gesetzliche EU-Bio-Siegel. Die Süße stammt aus den Trauben selbst — als Traubenmostkonzentrat: 5,5 g Zucker pro 100 ml, fein herb statt süß. Der Rosé-Ton entsteht ohne Farbstoffe, und Chinin ist auch keins drin.

Auch bei den Kalorien macht der Alkohol den Unterschied: Senza hat 22 kcal pro 100 ml, also 44 kcal pro 200-ml-Flasche — bei Classic mit 5,0 % vol. sind es 50 kcal pro 100 ml. Der Kalorienunterschied kommt allein vom Alkohol, die Rezeptur ist dieselbe. Serviert wird Senza wie das Original: auf Eis, mit einer Scheibe Orange.

Hinweis: Sankt Sprizz ist ein Genussgetränk, keine Ernährungs- oder medizinische Empfehlung. Individuelle Fragen kläre bitte mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Hebamme.

Gemeinsam anstoßen: eine Rezeptur, zwei Stärken

Beim Babybauch-Dinner, der Babyparty oder dem Familienfest trinken selten alle dasselbe. Dafür gibt es Sankt Sprizz in zwei Stärken mit gleicher Rezeptur: Senza mit 0,0 % vol. und Classic mit 5,0 % vol. Im Glas ist kaum ein Unterschied zu sehen. Das gemischte Paket bringt beide Stärken in einer Bestellung, zum Reinschmecken gibt es das Sechserpaket für 24 €.

Fürs Planen hilft die Faustregel: 1–2 Gläser à 200 ml pro Gast. Mehr Ideen für Feiern, bei denen Gäste mit und ohne Alkohol gleich gut versorgt sind, findest du auf der Seite Getränke für Feiern — mit und ohne Alkohol. Und wenn du wissen willst, wie sich Senza von Aperol Spritz, Lillet Tonic und Crodino unterscheidet — etwa bei Zucker (Crodino: 15 g pro 100 ml) und Farbstoffen: Der große Aperitivo-Vergleich stellt die Zahlen nebeneinander.

Häufige Fragen

Ist „alkoholfrei“ dasselbe wie 0,0 % vol.?

Nein. „Alkoholfrei“ darf in Deutschland bis zu 0,5 % vol. Restalkohol enthalten. „0,0 % vol.“ ist die strengere Angabe. Sankt Sprizz Senza trägt 0,0 % vol. auf dem Etikett und basiert auf entalkoholisiertem Bio-Wein.

Worauf sollte ich in der Schwangerschaft beim Etikett achten?

Auf die ausgeschriebene Angabe „0,0 % vol.“ statt nur auf das Wort „alkoholfrei“. Erst über 1,2 % vol. muss der Alkoholgehalt auf dem Etikett stehen, bis dahin ist die Angabe freiwillig — deshalb lohnt der genaue Blick. Individuelle Fragen klärst du am besten ärztlich oder mit deiner Hebamme.

Gibt es eine sichere Alkoholmenge in der Schwangerschaft?

Es gibt keine Alkoholmenge, die in der Schwangerschaft als sicher gilt. Wer gar keinen Alkohol trinken möchte, wählt Getränke mit der Angabe „0,0 % vol.“ auf dem Etikett. Besprich individuelle Fragen mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Hebamme.

Kann Kombucha Alkohol enthalten?

Ja. Je nach Herstellung enthält Kombucha 0,1 bis 2 % vol. Alkohol, roher Kombucha kann laut Verbraucherzentrale über 1 % vol. erreichen. Bis 1,2 % vol. muss das nicht auf dem Etikett stehen — erst darüber ist die Angabe Pflicht.

Wie schmeckt Sankt Sprizz Senza?

Fein herb statt süß: Die Basis ist entalkoholisierter Bio-Wein, dazu kommen Kräuterextrakte aus Enzian und Wermut und die Süße der Trauben. Mit 5,5 g Zucker und 22 kcal pro 100 ml, ohne Farbstoffe. Serviert auf Eis mit einer Scheibe Orange.

Sankt Sprizz in drei Stärken – Kronkorken mit 0,0 %, 1 % und 5 % vol – Foto: forStory

Hol dir den Aperitivo nach Hause

Trinkfertig auf Eis mit getrockneter Orangenscheibe – Bioland-zertifiziert, aus Bayern. Gratis Versand ab 65 €, ungeöffnet 24 Monate haltbar.

Der nächste Anlass kommt bestimmt