Aperitivo-Kultur: was dahintersteckt
„Komm auf einen Aperitivo" heißt in Italien nicht „komm auf einen Drink", sondern „lass uns den Abend einläuten". Hinter dem Wort steckt eine ganze Kultur – und die passt erstaunlich gut nach Bayern.
Woher das Wort kommt
Aperitivo geht auf das lateinische aperire zurück: öffnen. Gemeint ist der Auftakt vor dem Essen, der den Gaumen weckt und Appetit macht. Genau deshalb ist ein Aperitivo herb und nicht süß – die Bitterkeit aus Kräutern wie Enzian und Wermut ist kein Zufall, sondern Programm.

Die Aperitivo-Stunde
In Italien trifft man sich am frühen Abend, oft zwischen 18 und 20 Uhr, auf einen Aperitivo. Dazu gibt es Stuzzichini – kleine Häppchen wie Oliven, Käse, Chips, Grissini. Es geht nicht ums Trinken, sondern ums Zusammenkommen: kurz innehalten zwischen Tag und Abend. Genau diese Idee meint auch das italienische dolce far niente.
Aperitivo auf bayerisch
Diese Kultur lässt sich übersetzen: ein herbes Glas, gute Häppchen, Zeit mit anderen – nur eben mit bayerischer Handschrift und auf Bioland-Weinbasis. Und weil es Sankt Sprizz mit und ohne Alkohol gibt, macht die ganze Runde mit. Wie das zu Hause aussieht: Aperitivo-Stunde zu Hause. Was dazu passt: Food-Pairing.
Häufige Fragen
Was bedeutet Aperitivo?
Das Wort kommt vom lateinischen „aperire" (öffnen) und meint den Auftakt vor dem Essen: ein meist herbes Getränk, das den Appetit weckt – und den geselligen Moment einläutet.
Was ist die Aperitivo-Stunde?
Die Zeit am frühen Abend, in der man sich auf einen Aperitivo und kleine Häppchen (Stuzzichini) trifft. Im Mittelpunkt steht das Zusammenkommen, nicht der Alkohol.